Durch die Glastüren
Ich gehe zum Bahnhof
wo riecht nach Gebäck und laut
Jeden Tag komme ich hierher
Mein Zug ist um 16.55
Ich erklimme die neunte Plattform
wo Menschen drängen -
Schüler, Studenten, Arbeiter -
mit müden Gesichten
hypnotisieren die Schienen mit einem Blick
Der Zug nähert sich leise
Türen öffnen sich und alle gehen hinein
Sie sitzen in warmen und hellen Wagen
und warten wenn der Zug losfährt
und sie nach Häusern bringt
Nach leeren und kalten Häusern
In der Menge sehe ich bekannte Gesichter
jeden Tag die gleichen Leute
Und sie, von der mein Herz stärker schlägt
Aber niemand bemerkt mich
Der Zug fährt los
Zuerst langsam und dann schneller
Dort, wo die Sonne untergeht
Wo die Stromleitungen leuchten
in den rosa und gelben Himmel
Ich bin allein auf dem Bahnsteig
Bei Sonnenuntergang verwandelt er sich
in einen Schatten
Der Zug fahre ich nicht
Відредаговано: 23.11.2025